vogelbusch

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Walter Vogelbusch

Walter Vogelbusch (* 27. März 1888 in Kettwig; † 22. März 1947 in Essen-Kettwig) war Schuhmacher und Schuhfabrikant und führendes Mitglied in den Brüdergemeinden. Von 1941 bis 1946 war er Bundesdirektor des BEFG.

Walter Vogelbusch stammte aus einer christlichen Familie, die von Velbert nach Kettwig gezogen war. Sie gehörten zur exklusiven Brüdergemeinde. Er heiratete am 15.04.1914 Elfriede Husmann (1892-1960) mit der er zwei Kinder (Robert und Hannelore) hatte. Von Beruf war er Kaufmann. 1914-1918 war er Soldat im Ersten Weltkrieg. 1944 (1924?) übernahm er die Schuhmacherwerkstatt seines Stiefvaters mit Schuhgeschäft in Kettwig und hatte kurze Zeit sogar eine Schuhfabrik in Köln. Er war führendes Mitglied in den Brüdergemeinden, gehörte aktiv zur „Stündchenbewegung“ und war sehr eng befreundet mit Dr. Hans Becker. 1937 war er auf der Berliner Glaubenskonferenz, auf der es zur Vereinigung von BfC und KcG kam. Ende 1937 wurde er Bundesjugendwart im BfC. Von 1937 bis 1941 war er an allen Verhandlungen mit den täuferischen Freikirchen über eine Vereinigung aktiv beteiligt und ab 1938 übte er die Funktion eines Stellvertreters des Bundesbeauftragten des BfC, Dr. Hans Becker, aus. 1941-1946 amtierte er als Bundesdirektor im BEFG, 1942 wurde er in die Bundesleitung gewählt. 1945 bot er seinen Rücktritt an. Kurz vor seinem Tod nannte er „die völlige Einfügung der ‚Brüder‘ in die baptistische Organisation, besonders in den Vereinigungen (heute Landesverbände), einen ‚Fehler‘“ (Jordy, Bd. 3, S. 328), hielt aber an dem Zusammenschluss mit den Baptisten fest. (Hartmut Wahl)

Archiv der EFG Velbert.

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  • von rfleischer