johann_ludwig_hinrichs

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-{{  :69px-johann_ludwig_hinrichs.gif?nolink&80x138}} +{{  :hinrichs-1.jpg?nolink&150x194|hinrichs-1.jpg}}{{  :johann_ludwig_hinrichs_1.jpg?nolink&170x289}}Er wurde in Jever/Großherzogtum Oldenburg geboren und arbeitete als Lehrer im Jeverland. Am 29.8.1840 wurde er in Jever von J. G. Oncken getauft und tags darauf mit insgesamt zehn Getauften die Gemeinde Jever gegründet. Nach der Taufe wurde er aus dem Schuldienst entlassen. Zum Missionsarbeiter in Oldenburg und Ostfriesland berufen, war er ein leidenschaftlicher Kämpfer für Religionsfreiheit in Oldenburg und im Königreich Hannover. Am 28.9.1840 legte er zusammen mit Anton Friedrich Remmers zur Anerkennung der Gemeinde Jever dem Herzogtum Oldenburg ein Glaubensbekenntnis vor, das dieser aus Hamburg mitgebracht hatte. 1845 in Hamburg ordinierte ihn J. G. Oncken als Ältesten und Pastor. Anschließend bis 1846 versah er einen Vertretungsdienst in Berlin für Gottfried Wilhelm Lehmann, der sich in England aufhielt. Nach dessen Rückkehr begleitete er die Gründungsphase der Gemeinde Stettin. Im Revolutionsjahr 1848 sandte ihn J. G. Oncken nach Wien. 1849 begann er als Prediger in Ihren mit der Missionsarbeit in Ostfriesland. 1853 berief ihn die Gemeinde Oldenburg zu ihrem Pastor. 1858 wurde er zusätzlich Vorsteher der neugegründeten Gemeinde Sage. 1859 wechselte er nach Elbing/Westpreußen und leitete die Baptistengemeinde dort fast 40 Jahre. Missionsreisen führten ihn bis nach Memel, Riga und St. Petersburg. (//RF nach Margarete Jelten//)
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-{{  :hinrichs-1.jpg?nolink&150x194|hinrichs-1.jpg}}Er wurde in Jever/Großherzogtum Oldenburg geboren und arbeitete als Lehrer im Jeverland. Am 29.8.1840 wurde er in Jever von J. G. Oncken getauft und tags darauf mit insgesamt zehn Getauften die Gemeinde Jever gegründet. Nach der Taufe wurde er aus dem Schuldienst entlassen. Zum Missionsarbeiter in Oldenburg und Ostfriesland berufen, war er ein leidenschaftlicher Kämpfer für Religionsfreiheit in Oldenburg und im Königreich Hannover. Am 28.9.1840 legte er zusammen mit Anton Friedrich Remmers zur Anerkennung der Gemeinde Jever dem Herzogtum Oldenburg ein Glaubensbekenntnis vor, das dieser aus Hamburg mitgebracht hatte. 1845 in Hamburg ordinierte ihn J. G. Oncken als Ältesten und Pastor. Anschließend bis 1846 versah er einen Vertretungsdienst in Berlin für Gottfried Wilhelm Lehmann, der sich in England aufhielt. Nach dessen Rückkehr begleitete er die Gründungsphase der Gemeinde Stettin. Im Revolutionsjahr 1848 sandte ihn J. G. Oncken nach Wien. 1849 begann er als Prediger in Ihren mit der Missionsarbeit in Ostfriesland. 1853 berief ihn die Gemeinde Oldenburg zu ihrem Pastor. 1858 wurde er zusätzlich Vorsteher der neugegründeten Gemeinde Sage. 1859 wechselte er nach Elbing/Westpreußen und leitete die Baptistengemeinde dort fast 40 Jahre. Missionsreisen führten ihn bis nach Memel, Riga und St. Petersburg. (//RF nach Margarete Jelten//)+
  
 //Nachruf in: Wahrheitszeuge 1901, Nr. 40, S. 319f.// //Nachruf in: Wahrheitszeuge 1901, Nr. 40, S. 319f.//
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  • von rfleischer