pawloff

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 //Bedeutung//: Er verbreitete den Baptismus Onckenscher Prägung in Russland. Er war ein leidenschaftlicher und mutiger Missionar der Anfangszeit. Dazu war er ein Draufgänger, kompromisslos und direkt, in ständiger Beobachtung durch Behörden und orthodoxe Geistliche und darum häufig auf der Flucht. Er hielt tiefgehende Bibelstunden und das Interesse an seiner Verkündigung war groß. Er setzte sich "für eine Öffnung des russischen Baptismus und für den Anschluss an die Weltkirche ein. Aus diesem Grund verlegte er den Sitz des Bundes nach Moskau" (D.Heinz). Sein "Einsatz sowohl für die Bibeltreue als auch für die ´Weltoffenheit` in Form einer religiösen Toleranz wurde nicht immer verstanden" (H.Hartfeld). Er "wurde zum Brückenbauer mit dem Westen, aber hauptsächlich zwischen den verschiedenen baptistischen Gemeindebünden" (H.Hartfeld). //Bedeutung//: Er verbreitete den Baptismus Onckenscher Prägung in Russland. Er war ein leidenschaftlicher und mutiger Missionar der Anfangszeit. Dazu war er ein Draufgänger, kompromisslos und direkt, in ständiger Beobachtung durch Behörden und orthodoxe Geistliche und darum häufig auf der Flucht. Er hielt tiefgehende Bibelstunden und das Interesse an seiner Verkündigung war groß. Er setzte sich "für eine Öffnung des russischen Baptismus und für den Anschluss an die Weltkirche ein. Aus diesem Grund verlegte er den Sitz des Bundes nach Moskau" (D.Heinz). Sein "Einsatz sowohl für die Bibeltreue als auch für die ´Weltoffenheit` in Form einer religiösen Toleranz wurde nicht immer verstanden" (H.Hartfeld). Er "wurde zum Brückenbauer mit dem Westen, aber hauptsächlich zwischen den verschiedenen baptistischen Gemeindebünden" (H.Hartfeld).
  
-Mit seiner ersten Frau hatte er fünf Kinder. Sie folgte ihm 1887 in die Verbannung nach, wo sie und ihre Kinder starben; nur der jüngste Sohn, Paul/Pavel, überlebte. Seine zweite Frau stammte aus Petersburg, war deutscher Abstammung und hieß Alexandra. (//RF nach Pawloffs Vortrag von 1908 und den Lebensberichten von W. Gutsche 1956, H. Hartfeld 1999/2007 und D. Heinz 2001//).+Mit seiner ersten Frau hatte er fünf Kinder. Sie folgte ihm 1887 in die Verbannung nach, wo sie und ihre Kinder starben; nur der jüngste Sohn, Paul/Pavel, überlebte. Seine zweite Frau stammte aus Petersburg, war deutscher Abstammung und hieß Alexandra Jegorowna. (//RF nach Pawloffs Vortrag von 1908 und den Lebensberichten von W. Gutsche 1956, H. Hartfeld 1999/2007 und D. Heinz 2001//).
  
 //Lebensbericht bei Waldemar Gutsche, Westliche Quellen des russischen Stundismus, 1956, S. 86-92.// //Lebensbericht bei Waldemar Gutsche, Westliche Quellen des russischen Stundismus, 1956, S. 86-92.//
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 Eine Missionsreise unter den Baptisten und den sogen. Stundisten im Kaukasus, Ararat etc., Oncken-Verlag Hamburg 1878 (vgl. Donat, Ausbreitung, 533). Eine Missionsreise unter den Baptisten und den sogen. Stundisten im Kaukasus, Ararat etc., Oncken-Verlag Hamburg 1878 (vgl. Donat, Ausbreitung, 533).
  
-Die Glaubensstimme (Liederbuch), Tiflis 1880.+Die Glaubensstimme (Liederbuch), Tiflis 1882.
  
-Der Baptist (Zeitschrift des russischen Baptistenbundes), hg. seit 1907, erst von Masajew dann von Pawloff.+Der Baptist (Zeitschrift des russischen Baptistenbundes), hg. seit 1907, erst von Masajew dann ab 1910 von Pawloff.
  
 Entwickelung und Stand des Baptismus in Rußland, in: Offizieller Bericht über den 1. Kongreß der europäischen Baptisten. Gehalten zu Berlin vom 29.August bis 3.September 1908, hg. v. F.W.Simoleit, S. 209-217. Entwickelung und Stand des Baptismus in Rußland, in: Offizieller Bericht über den 1. Kongreß der europäischen Baptisten. Gehalten zu Berlin vom 29.August bis 3.September 1908, hg. v. F.W.Simoleit, S. 209-217.
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 C.A.Flügge, Werdet Seelengewinner! 4.Aufl. 1934, S. 116; C.A.Flügge, Werdet Seelengewinner! 4.Aufl. 1934, S. 116;
  
-Waldemar Gutsche, Westliche Quellen des russischen Stundismus. Anfänge der evangelischen Bewegung in Rußland, Kassel 1956, S. 5.56.58.86-92.108.135.136.138.143;+Waldemar Gutsche, Westliche Quellen des russischen Stundismus. Anfänge der evangelischen Bewegung in Rußland, Kassel 1956, S. 5.56.58.66.79 (Fußnote).80.84.85.86-92.94.99.100.101.102.103.108.135.136.138.143;
  
 Gunnar Westin, Geschichte des Freikirchentums. Der Weg der freien christlichen Gemeinden durch die Jahrhunderte, (Upsala 1954) Kassel (1956) ²1958, S. 280; Gunnar Westin, Geschichte des Freikirchentums. Der Weg der freien christlichen Gemeinden durch die Jahrhunderte, (Upsala 1954) Kassel (1956) ²1958, S. 280;
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  • von rfleischer