Gerhard Karl Brachmann

Gerhard Karl Brachmann (* 7. Oktober 1926 in Schladitz; † 4. Januar 2011 in Leipzig) war Pastor im Reisedienst der Brüdergemeinden in der DDR und Lehrer an der Bibelschule Burgstädt.

Von 1947 bis 1949 empfing er seine theologische Ausbildung an der Bibelschule Wiedenest. 1949-1951 war er in der Gemeinde Leipzig, Jacobstraße, tätig im Bereich Jugendarbeit, Verkündigung und Seelsorge. Von 1951 bis 1991 stand er im Reisedienst der Brüdergemeinden im BEFG in der DDR. Während dieser Zeit war er maßgeblich mitbeteiligt an der Vorbereitung der Leipziger Rüstwochen. 1957 wurde er auf die A-Liste der Pastoren im BEFG aufgenommen. 1960 bis 1990 versah er einen Lehrdienst in der Bibelschule Burgstädt. 1969-1990 gab er die „Handreichung für den Glaubensweg“ heraus. Er war Vorsitzender des Bruderrates der Brüdergemeinden und von 1975 bis 1990 Vizepräsident des BEFG-DDR bis zu seinem Ruhestand. (Hartmut Wahl ergänzt von F. Volke, 21.1.2016)

Unveröffentlichte Biographie über Gerhard Karl Brachmann von Jessica Brachmann, 2006.

Was bin ich eigentlich wert?, Berlin 1965.

Warten auf ein neues Pfingsten?, in: Die Gemeinde 20/1978, S. 4.

„Die Entwicklung der Brüder-Gemeinden in der DDR seit 1945“, in: G. Jordy, Die Brüderbewegung in Deutschland, Band 3, Wuppertal 1986, S. 377-412.

G. Balders (Hg.), Ein Herr, 1984, S. 335; R. Assmann, Der BEFG in der DDR. Ein Leitfaden zu Strukturen - Quellen - Forschung (Baptismus-Studien 6), Kassel 2004, S. 24.27.40.127.187.189.193; Matthias Mack, Brüdergemeinden in der DDR. Örtliche Leitungsstrukturen, Hammerbrücke 2013, S. 52f.54.59.72.108f.111f.190; Harald Nikesch (Hg.), Die Kraft des Evangeliums – in Siebenbürgen erlebt, Hammerbrücke 2013 (4. ergänzte Auflage), S. 244; W.Weist/R.Assmann, Dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde. Die Schrifttumsarbeit im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in der DDR (Baptismus-Dokumentation 7), Elstal/Norderstedt 2017, S. 40.53.75.249.259.275.