Gustav Adolf Focking

Gustav Adolf Focking (* 16. Februar 1892 in Leipzig; † 22. Januar 1973 in Großbothen/Sachsen) war Reiseprediger der Brüdergemeinden und zuletzt Vorsitzender des Bruderrates der Brüdergemeinden in der DDR.

Er machte eine Lehre in den Fächern Elektrotechnik und Maschinenbau und wurde Ingenieur bei Telefunken. Er übte eine betriebsleitende Tätigkeit in weiteren Firmen aus. Seit 1922 war er u.a. Justizangestellter beim Landgericht Guben und ab 1946 kaufmännischer Angestellter in Großbothen. Seit 1953 diente er als Reiseprediger der Brüdergemeinden im BEFG. Seit 1917 war er verheiratet mit Johanna geb. Schwarze (1891-1975) und hatte mit ihr 8 Kinder. Er arbeitete in der Bundesleitung mit und bei „Wort und Werk“. Von 1965 (?) bis 1968 diente er als Vorsitzender des Bruderrates der Brüdergemeinden und von 1960-1968 gab er die „Handreichung für den Glaubensweg“ heraus. (Reinhard Assmann)

Familienchronik „Familie Adolf und Johanna Focking“ (Oncken-Archiv Elstal).

Trost in allem Leid, Berlin 1964.

Trost im Leid, Berlin 1987 (neubearbeitete Aufl.).

Die Gemeinde 8/1973, S. 16 (Nachruf); R. Assmann, Der BEFG in der DDR. Ein Leitfaden zu Strukturen - Quellen - Forschung (Baptismus-Studien 6), Kassel 2004, S. 27.36.40; W.Weist/R.Assmann, Dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde. Die Schrifttumsarbeit im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in der DDR (Baptismus-Dokumentation 7), Elstal/Norderstedt 2017, S. 40.247.251.257.268.