Julius Johannes Wilhelm Köbner

Julius Köbner (* 11. Juni 1806 in Odense/Dänemark; † 2. Februar 1884 in Berlin) war einer der drei Gründerväter des deutschen Baptismus mit J. G. Oncken und G. W. Lehmann. Von Beruf Graveur und sprachenbegabt (er sprach u.a. deutsch, dänisch und englisch) stellte er sich unter dem Eindruck der Bußpredigt Onckens der jungen baptistischen Gemeindebewegung zur Verfügung. Er wirkte als Prediger in Hamburg, Barmen, Kopenhagen und zuletzt in Berlin, als Schriftsteller und Liederdichter.

koebner-julius-1.jpgJulius Köbner wurde als ältestes von neun Kindern des jüdischen Rabbiners Isaak Aaron Köbner und dessen Ehefrau Hanna in Odense/Dänemark geboren. Alle Kinder nahmen später den christlichen Glauben an. Köbner erlernte den Beruf des Graveurs. „Auf der Wanderschaft kommt der 18-Jährige in Lübeck durch den reformierten Pfarrer Johannes Geibel (1776-1853), Vater des Dichters Emanuel Geibel, mit dem christlichen Glauben in Berührung“ (Holger Kelbert). Als Sprachenlehrer in Hamburg lernte er seine spätere Frau kennen, konvertierte zur lutherischen Kirche am 31.7.1826 und legte bei der Taufe in St. Petri seinen israelitischen Vornamen Salomon ab. Am 29.12.1826 heiratete er in Middelfurt (Mecklenburg) die vier Jahre ältere Juliane v. Schröder, Tochter eines in dänischen Diensten stehenden Generals. In Kellinghusen (Holstein) arbeitete Köbner zehn Jahre als Graveur. 1836 wechselte er nach Hamburg, um in der Druckerei seines Bruders mitzuarbeiten. Hier hörte erst seine Frau dann er selbst den „gewaltigen Bußprediger“ J G. Oncken, bei dessen Verkündigung beide zum Glauben fanden. Oncken taufte Köbner am 17. Mai 1836, seine Frau Juliane am 15. Juli 1836. „Der vielseitig begabte und gebildete Köbner (er spricht fünf Sprachen) stellt von Anfang an seine Fähigkeiten der jungen baptistischen Bewegung zur Verfügung“ (Kelbert). 1837 erarbeitete er zusammen mit J. G. Oncken das erste „Glaubenbekenntnis der Evangelisch-taufgesinnten Gemeinde Hamburg“. 1844 wurde er von Oncken als Prediger (Lehrer) und „Missionar für Deutschland“ ordiniert. Im Mai 1845 reiste Köbner in die Niederlande und taufte den reformierten Prediger Dr. Elias Feißer (auch Feisser 1805-1865), der aus der Staatskirche ausgetreten war und sieben weitere seines Kreises, der zum Gründer der niederländischen Baptisten wurde. Im Mai 1846 taufte Köbner in Ihren/Ostfriesland neun Personen und gründete mit ihnen tags darauf die Gemeinde Ihren. Auch am 1847 verfassten „Glaubensbekenntnis und Verfassung der Gemeinden getaufter Christen, gewöhnlich Baptisten genannt“ hatte er Anteil. 1849 gab er ein größeres Gesangbuch heraus die „Glaubensstimme der Gemeine des Herrn“ (von den 631 Liedern hat Köbner 59 verfasst). Im gleichen Jahr begannen Oncken und Köbner einen ersten „Missions-Kursus“ in Hamburg. 1851 auf der zweiten Konferenz der Evangelischen Allianz in London hielt Köbner einen Vortrag. 1851 besuchten Oncken und Köbner gemeinsam den 4. Deutschen Evangelischen Kirchentag und Köbner hielt in Elberfeld einen Vortrag über die Baptisten. Auf Wunsch Onckens gründete Köbner im November 1852 mit sechs weiteren Männern eine Gemeinde baptistischer Prägung für Barmen und Elberfeld. Hier kam es zur folgenschweren Begegnung mit Heinrich Hermann Grafe, dem späteren Gründer der Freien evangelischen Gemeinde. Im Juli 1853 bat dieser bei Köbner um Aufnahme in die Baptistengemeinde, ohne nochmals getauft zu werden, was Köbner in seiner Antwort im Dezember desselben Jahres ablehnte. Er folgte im Taufverständnis dem rigorosen J.G.Oncken, ungetaufte Christen könnten nicht Mitglieder einer Baptistengemeinde werden. Die Gemeinde, inzwischen auf 85 Mitglieder angewachsen, bezog 1856 ein neues Versammlungshaus, Ehepaar Köbner wohnte nebenan. Um Bauschulden zu tilgen und einen Erweiterungsbau durchzuführen begab sich Köbner 1863 auf Kollektenreise nach England, wo er auch den berühmten Baptistenprediger C.H.Spurgeon (1834-1892) hörte. Köbner war neben seinem Gemeindedienst viel unterwegs, besuchte die Bundeskonferenzen und Gemeinden im In- und Ausland. Mit Oncken reiste er 1858 nach Stockholm zur Konferenz der schwedischen Baptisten. 1865 fand wieder ein Missions-Kurs in Hamburg statt, wo Köbner ein halbes Jahr Unterricht gab in den Fächern deutsche Sprachlehre, Kirchen- und Weltgeschichte, Physik, Geologie und Astronomie. Danach besuchte er die Kopenhagener Gemeinde, die er 1839 mitgegründet hatte. Auf Onckens Empfehlung wurde er noch im gleichen Jahr berufen und zog ohne seine Frau nach Kopenhagen. Sie starb 1868 in Hamburg „einsam und verbittert“. 1875 heiratete Köbner die Dänin Dorothea Stagsted, mit der er sein einziges Kind bekam: Tochter Ruth (Ruth Baresel-Köbner). Seine zweite Frau starb 1879 an einem Leber- und Lungenleiden in Kopenhagen. Ein zweiter Dienst in Barmen folgte von 1879 bis 1883. Als G. W. Lehmann 1882 in Berlin starb, sprach Köbner an seinem Grab auf dem Luisenstädter Friedhof. Von Juni 1883 an übernahm er die Leitung der Berliner Gemeinde bis zu seinem Tod. Wie Lehmann wurde er auf dem Luisenstädter Friedhof begraben. Tochter Ruth wurde in die Familie Scheve aufgenommen. Zuvor hatte Köbner noch den Gründervater des deutschen Baptismus J.G.Oncken nach dessen Überführung von Zürich nach Hamburg beerdigt.

Bedeutung: Köbner wies in seinen Schriften auf den Zusammenhang von Baptismus und Täufertum hin und betonte „das demokratische Gemeindeideal, die alten täuferischen Grundsätze von Selbstbestimmung und Gewissensfreiheit“. „Köbners Gemeindeideal … erweist sich … aus zwei religiösen Haltungen hervorgewachsen, der täuferischen und der pietistischen“ (Hermann Gieselbusch). Gegenüber Oncken mit seinem starren Prinzip des Amts traten Köbner und andere im „Hamburger Streit“ für die Selbstbestimmung der Gemeinde ein. Köbner galt für den frühen Baptismus als beliebter Liederdichter. Er trat als Schriftsteller hervor (Die Waldenser, 1861; Das Lied von Gott, 1873; Die Geigerin, 1881) und veröffentlichte zur deutschen Revolution von 1848 das „Manifest des freien Urchristentums an das deutsche Volk“, in dem er Religionsfreiheit für alle forderte, „seien sie Christen, Juden, Mohammedaner oder was sonst.“ Die Schrift wurde bald nach Erscheinen von der Reaktion verboten. Günter Balders bezeichnet Köbner als „begabter Schriftsteller, schaffensfroher Dichter und feuriger Prediger“ (Theurer Bruder Oncken, 1978, 50); Wolfgang E. Heinrichs nennt ihn „maßgeblicher Theoretiker des deutschen Baptismus“ (Religions-Freiheit. Festschrift Köbner, 2006, 93) und Andrea Strübind Onckens „wichtigster Mitarbeiter und der führende Theologe der jungen Bewegung“ (A. Strübind/M.Rothkegel [Hg], Baptismus. Geschichte und Gegenwart, 2012, 172). Sie hat erstmalig Köbners Tauftheologie dargestellt (ZThG 12/2007, 262-269).

In ihrer Köbner-Biographie untersucht Ruth Baresel seine Schriften (238-241), seine Lieder (52.237f.242-255) sowie seine Predigten und Reden (255-261) und kommentiert viele Schriften Köbners. (RF)

Biographie: Ruth Baresel, Julius Köbner. Sein Leben, Kassel 1930 (310 S. mit Kommentaren zu Köbners Schriften und umfangreichem Bildteil).

Kurzbiographie von Günter Balders, in: G. Balders (Hg), Ein Herr, 1984, S. 349.

Kurzbiographie in wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_K%C3%B6bner

Lebensbild: Eduard Scheve, Lebensbild von Julius Köbner, in: Rheinische Traube 1891/92 (vgl. dazu G. Balders, in: Religions-Freiheit, 2006, S. 67 A. 8).

Porträt: Hermann Gieselbusch, Julius Köbner und der deutsche Baptismus, in: ders., Um die Gemeinde, 1927, S. IX-XXXII und 205-207.

weitere Biographien siehe Literatur

Köbner-Archiv, EFG Wuppertal-Barmen.

Oncken-Archiv, Elstal.

Köbner-Kabinett, Elstal.

Handbuch M. Jelten, 1997, S. 225.

weitere Quellen: siehe Ruth Baresel, Julius Köbner, Kassel 1930, S. 296; Hans Luckey, Johann Gerhard Oncken und die Anfänge des deutschen Baptismus, Kassel 1934, S. 303.

Glaubensbekenntnis der Evangelisch-taufgesinnten Gemeinde Hamburg, 1837 (Entwurf v. J. Köbner) (Hamburger Staatsarchiv) (vgl. J. Lehmann, Geschichte, Bd. 1, 70.255; G. Balders, Werden und Wirkung von Glaubensbekenntnissen, in: Wort und Tat 1/1971, (10-15) 11f; ders., Herausgefordert zum Bekenntnis, in: Die Gemeinde 1976, Nr. 28+30; ders., Theurer Bruder Oncken, 53-55; Edwin Brandt, Vom Bekenntnis der Baptisten, in: Balders [Hg], Ein Herr, 182 und Matthias Lohmann, Die reformierten Wurzeln der Baptisten und der Freien evangelischen Gemeinden in Deutschland, in: Freikirchenforschung 20/2011, [173-182] 175f). Kopie der Titelseite bei H.Luckey, J.G.Oncken, 1934, vor S. 225. Das Glaubensbekenntnis von 1837 im Internet als MBS-Texte 51, Martin Bucer Seminar, 2005: https://www.bucer.org/fileadmin/uploads/media/mbstexte051.pdf

Memoiren der Frau Anna Judson (Birma-Missionarin), 1839 (Köbner revidierte die Übersetzung aus dem Englischen, Aufl. 5.000).

Brief an Dr. Johannes Elias te Gasselternijveen/Niederlande vom 11.4.1845, in: Die Gemeinde 24/1970, S. 7f.

Glaubensbekenntnis und Verfassung der Gemeinden getaufter Christen, gewöhnlich Baptisten genannt. Mit Belegen aus der Heiligen Schrift, 1847 (Mitverfasser) (vgl. dazu J. Lehmann, Geschichte, Bd. 1, 255f; G. Balders, Werden und Wirkung von Glaubensbekenntnissen, in: Wort und Tat 1/1971, (10-15) 12-14; ders., Herausgefordert zum Bekenntnis, in: Die Gemeinde 1976, Nr. 29+30; ders., Theurer Bruder Oncken, 1978, 88-90; Edwin Brandt, Vom Bekenntnis der Baptisten, in: Balders [Hg], Ein Herr, 1984, 183-186; Wiard Popkes, Gemeinde - Raum des Vertrauens. Neutestamentliche Beobachtungen und freikirchliche Perspektiven, Wuppertal und Kassel 1984 S. 162f; Carsten Claußen, Aspekte des Glaubens im NT, in: ZThG 3/1998, 266; Uwe Swarat, Der Gemeindebund - mehr als ein Zweckverband?, in: ThGespr, Beiheft 2 [2001], S. [3-32] 17-20 und Günter Balders in: Uwe Swarat [Hg], Wer glaubt und getauft wird… Texte zum Taufverständnis im deutschen Baptismus, Kassel 2010, S. 179-181). Wieder abgedruckt in: J. Lehmann, Geschichte der deutschen Baptisten, Bd. 1, neu bearbeitet von F. W. Herrmann, Cassel (1912) ³1923, S. 246-262; in: J.D.Hughey, Die Baptisten. Einführung in Lehre, Praxis und Geschichte, Kassel 1959, S. 143-159 und in: H. Steubing, Bekenntnisse der Kirche. Bekenntnistexte aus 20 Jahrhunderten (TVG), Wuppertal (1985) ³1997, S. 272-282. Im Internet, ohne Belegstellen aus der Heiligen Schrift, The Reformedreader, 1999: http://www.reformedreader.org/ccc/germanbaptist.htm

Manifest des freien Urchristentums an das deutsche Volk, Hamburg 1848 (20 S.) (vgl. dazu H. Gieselbusch, Um die Gemeinde, 1927, S. XLV-XLIX und 212f; Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 65-68 und Erich Geldbach, Gewissensfreiheit und freikirchliche Tradition, in: Gewissen. Jahrbuch des Ev. Bundes, Bd. 25, Göttingen 1982, S. (81-100) 98-100; ders., Religiöse Polemiken gegen „neue Religionen“ im Deutschland des 19. Jahrhunderts, in: J.Neumann/M.Fischer (Hg), Toleranz und Repression. Zur Lage religiöser Minderheiten in modernen Gesellschaften, Frankfurt/NewYork 1987, S. (170-197) 193-196 sowie ders., Freikirchen - Erbe, Gestalt und Wirkung [Bensheimer Hefte 70], Göttingen 1989, 147-152; ² völlig neu bearbeitete Aufl. 2005, 163-168).

Neu hg., eingeleitet und kommentiert von Markus Wehrstedt und Bernd Wittchow, Berlin 2006 (70 S.): http://www.wdl-verlag.de/kirchengeschichte/978-3-86682-102-6.pdf; mehrfach abgedruckt, so in: Um die Gemeinde. Ausgewählte Schriften von Julius Köbner, hg. v. H. Gieselbusch, Berlin 1927, S. 157-177; Blickpunkt Gemeinde 4/1984, S. 20-31; Blickpunkt Gemeinde 4/1998, S. 9-19; Dietmar Lütz, Am Sitz der Bundesregierung. Freikirchen melden sich zu Wort. Ein Arbeitsbericht, Berlin 2004, S. 251-266; E. Geldbach u.a. (Hgg), Religions-Freiheit. Festschrift zum 200. Geburtstag von Julius Köbner, Berlin 2006, S. 131-150.

Die Gemeine Christi und die Kirche. Eine Widerlegung der von Herrn Archidiaconus Lührs herausgegebenen Schrift „Die Wiedertäufer“, Hamburg 1850 (71 S.); 2. vermehrte Aufl. mit einem Anhange 1853 (131 S.). (Vgl. dazu J.Lehmann, Geschichte, Bd. 2, S. 38; Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 81f.105f und Edwin Brandt, Einleitung zu „Offenes Sendschreiben“ von G.W.Lehmann, Nachdruck 1987, S. 8.16 A. 36.18 A. 38a).

Rede auf der zweiten Konferenz der Ev. Allianz in London 1851 (Bericht im Missionsblatt Nov. 1851, S. 1-3) (vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 76-78; G. Balders, Theurer Bruder Oncken, S. 92f und Edwin Brandt, Einleitung zum „Offenen Sendschreiben“ von G.W.Lehmann, Nachdruck 1987, S. 5f).

Rede Köbners über die Eine Bundesgemeinde auf der Bundeskonferenz in Einbeck 1852, in: Hans Luckey, Johann Gerhard Oncken und die Anfänge des deutschen Baptismus, Kassel ³1958, S. 263f (nur die Grundgedanken).

Warum dürfen keine Apokryphen in der Bibel stehen?, Hamburg 1853.

Worin besteht die Heiligung des Christen? Beantwortet nach der heil. Schrift, Hamburg 1855; wieder abgedruckt in: Um die Gemeinde. Ausgewählte Schriften von Julius Köbner, hg. v. H. Gieselbusch, Berlin 1927, S. 181-201. (Vgl. dazu H. Gieselbusch, Um die Gemeinde, 1927, S. L-LVII und 213 und Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 124; vgl. auch H. Gieselbusch, Köbners Schrift „Worin besteht die Heiligung des Christen?“ in ihrer Bedeutung für die Gemeinde, in: Hilfsbote 1927, H. 9, S. 156-158; 1928, H. 1, S. 17-19).

Taufe und Abendmahl, 1857.

Grundsätze der Baptisten in Betreff der Taufe. Eine Antwort auf die Methodisten auf ihr Schriftchen ´Die Kindertaufe`, Hamburg 1857 (Oncken-Archiv Elstal).

Leitfaden durch die Bibel für Kinder, Hamburg 1858 (vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 97f, Ulf Beiderbeck, Frei und geborgen, 2002, 46f und G. Balders, Zu den Taufartikeln in den früheren Glaubensbekenntnissen der deutschen Baptisten, in: Uwe Swarat [Hg], Wer glaubt und getauft wird …, 2010, S. 183f).

Die Waldenser. Ein dramatisches Gemälde mit lyrischen Randzeichnungen, Hamburg 1861 (322 S.); Neue Ausgabe Tilsit 1925 (349 S.); Kassel; wieder abgedruckt in: Um die Gemeinde. Ausgewählte Schriften von Julius Köbner, hg. v. H. Gieselbusch, Berlin 1927, S. 36-155. (Vgl. dazu H. Gieselbusch, Um die Gemeinde, 1927, S. XXXIX-XLIV und 209-212, Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 124-130).

Urkundliche Erklärung der deutschen Baptistengemeinden Beschuldigungen gegenüber, 1861-1862.

Die Gegenwart, Hamburg 1864 (erste deutsche Übersetzung einer Schrift von Sören Kierkegaard, heute „Der Augenblick“; vgl. Balders, Theurer Bruder Oncken, 153).

Mitschriften von Predigten Köbners, 1865 (635 S.) (wiederentdeckt 1977 vgl. Balders, Theurer Bruder Oncken, 130).

Das Lied von Gott. Ein didaktisches Gedicht in acht Teilen mit einer Einleitung und begründenden Anmerkungen, 1873; Tilsit ³1924 (453 S.) (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 150-154 und G.Balders, in: Religions-Freiheit, 2006, S. 66).

Sendschreiben an die Mitglieder der Baptisten-Gemeinden in Deutschland als Antwort auf die Denkschrift der Kommission zur Schlichtung der Streitigkeiten in Hamburg, Hamburg Januar 1873. (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 168-171).

Ist der Glaube an Wunder zeitgemäß? In Übereinstimmung mit ächter Realphilosophie beantwortet, Elberfeld 1878 (21 S.) (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 214-218).

Rationalismus unter den Gläubigen, Elberfeld o.J. (1878) (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 223f).

Die eigenthümliche Herrlichkeit der neutestamentlichen Gemeine der alttestamentlichen gegenüber. Nach der Heiligen Schrift, Elberfeld 1881 (vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 218-221; Edwin Brandt, Einleitung zu „Offenes Sendschreiben“ von G.W.Lehmann, 1987, S. 10f und Wolfgang Heinrichs in: D. Heinz [Hg], Freikirchen und Juden im „Dritten Reich“, 2011, S. 24f).

Die Sünde wider den heiligen Geist. Ein Konferenzvortrag gehalten zu Köln den 8. Juli 1881, Verlag von E. Scheve, Wiesbaden 1881 (16 S.) (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 221-223).

Die soziale Frage nach dem Buche Ruth. Vortrag gehalten in Kassel am 15. Nov. 1881, in: Hilfsbote 1904, S. 159-164.

Die Geigerin, Kassel 1881 (293 S.) (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 233-236).

Reform der Gemeindeversammlungen. Ein Referat, gelesen den 16. August 1882 in der Bundeskonferenz zu Altona, Elberfeld 1882 (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 224-227).

Staat und Kirche, verbunden oder getrennt?, Elberfeld 1882 (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 229f, Edwin Brandt, in: Balders [Hg], Ein Herr, 226f und Rothkegel/Assmann [Hg], freie Kirche, 2019, 249).

Über den verborgenen Umgang mit Gott (Referat), Altona 1882 (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 230-233).

Der Zustand nach dem Tode, Elberfeld 1882 (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 227f).

Die neue Erde. Eschatologische Studie, Elberfeld 1883 (53 S.); ²1884; ³1894 (Vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 218).

Wasser aus dem Heilsbrunnen. Eine Sammlung von Predigten gehalten von Julius Köbner. Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus dem Heilsbrunnen, hrsg. v. Hermann Windolf, Berlin Missionsbuchhandlung Bethel (Inhaber E. Scheve) 1906 (311 S.) (Mitschriften der Köbner-Predigten von H.Windolf „sowie einige wenige von Köbner selbst in Druck gegebene Predigten“ [G.Balders, in: Religions-Freiheit, 2006, 66]; vgl. auch Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 255f).

Die Waldlilien. Eine Erzählung für die liebe Jugend, 1840/45; 21. Aufl. 1922 (72.-73. Tausend), Dinglingen, 88 S.

Um die Gemeinde. Ausgewählte Schriften von Julius Köbner. Auswahl und Einleitung von Hermann Gieselbusch, Berlin 1927 (213 S.).

Lieder Köbners : (vgl. dazu C. Schneider, Julius Köbner, der Sänger unserer Gründerzeit, in: Wort und Werk 3/1912, S. 35-39; H. Gieselbusch, Um die Gemeinde, 1927, S. XXXV-XXXVIII und 207-209 sowie Günter Balders, Freikirchliche Hymnologie - eine unerledigte Aufgabe, in: ThGespr 2/1990, S. (4-24) 11.12.13.17.20.22 und ders., Lobt in seinem Heiligtume den, der große Wunder tut. Julius Köbner als Herausgeber der „Glaubensstimme“ und als Liederdichter, in: Religions-Freiheit. Festschrift Köbner, 2006, S. 65-92)

Christliche Harfentöne, Sammlung neuerer und älterer Gedichte und Lieder, Hamburg 1840 (14 Lieder von Köbner; vgl. dazu Ruth Baresel, Köbner-Biographie, S. 52); 5. vermehrte Aufl. 1865 (338 S.);

Glaubensstimme der Gemeine des Herrn, Hamburg 1849 (enthält 59 Lieder von Köbner); im Internet: https://books.google.de/books?id=7-z-nTPxqEkC&printsec=frontcover&dq=Julius+K%C3%B6bner&as_brr=1&hl=de#v=onepage&q=Julius%20K%C3%B6bner&f=false

Troens Stemme. Psalmensamling, Kopenhagen 1870;

Liederstrauß für Christen, Hamburg 1877 (178 Lieder und Gedichte Köbners);

Neue Glaubensstimme für die Gemeinden des Herrn, hg. v. August Rauschenbusch, Hamburg 1894 (700 Lieder davon 49 von Köbner);

Glaubensstimme, 1950: 24 Lieder; Gemeindelieder, 1978: Nr. 44.115.152; Feiern und Loben, 2003: Nr. 32.

Biographien:

Eduard Scheve, Lebensbild von Julius Köbner, in: Rheinische Traube 1891 und 1892.

J. Lehmann, Geschichte der deutschen Baptisten, Bd. 1, 1896, S. 53ff.

Ruth Baresel, Julius Köbner. Sein Leben, Kassel 1930 (310 S. mit Kommentaren zu Köbners Schriften und umfangreichem Bildteil).

Günter Balders, Art. Köbner, Julius, in: Ev. Gemeindelexikon, hg. v. E. Geldbach u.a., Wuppertal 1978, S. 307.

Günter Balders (Hg), Ein Herr, 1984, S. 349 (Kurzbiographie von G. Balders).

Wolfgang Heinrichs, Art. Köbner, Julius Johannes Wilhelm, in: BBKL, Bd. IV (1992), Sp. 233-236: https://www.bbkl.de/public/index.php/frontend/lexicon/K/Ko/koebner-julius-johannes-wilhelm-60317

Jörg Swoboda, Julius Köbner, Dänemark und Deutschland (1806-1884), in: G. Wieske und H. Löwen Jr (Hg), Sie folgten Jesus nach. Lebensbilder, die Mut machen, Bornheim/Bonn 1999, S. 56-63; wieder neu in: G.Wieske (Hg), Glaubensfreiheit. Geschichten von Menschen, die Mut machen, Kassel 2020, S. 71-80.

Holger Kelbert, Julius Johannes Wilhelm Köbner. Ein Überblick über Leben und Werk, in: E. Geldbach u.a. (Hgg), Religions-Freiheit. Festschrift zum 200. Geburtstag von Julius Köbner, Berlin 2006, S. 15-33.

Markus Wehrstedt, Einleitung zu Köbners „Manifest“. I. Biographisches zu Julius Köbner, in: E. Geldbach u.a. (Hgg), Religions-Freiheit. Festschrift zum 200. Geburtstag von Julius Köbner, Berlin 2006, S. 103-106.

Markus Wehrstedt, Einleitung zu Köbners „Manifest“, in: Manifest des freien Urchristentums an das deutsche Volk (1848), neu hg., eingeleitet und kommentiert von Markus Wehrstedt und Bernd Wittchow, Berlin 2006, S. 7-10: http://www.wdl-verlag.de/kirchengeschichte/978-3-86682-102-6.pdf

Lexikonartikel:

Lexikon der Hamburgischen Schriftsteller bis zur Gegenwart, hg. v. Hans Schröder u.a., Bd. 4, Hamburg 1866, S. 115.

Albert Hoefs in RGG² (1927).

Weitere Literatur:

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Bildnachweis: Oncken-Archiv des BEFG Elstal