Martin Metzger

Prof. Dr. Martin Metzger (* 11.1.1928 Wiedenest; † 10.6.2018 Kiel) war Pastor im BEFG, Lehrer am Predigerseminar in Hamburg und Professor für Altes Testament und Biblische Archäologie an den Universitäten Hamburg und Kiel.

martin-metzger.jpgMartin (Metzger) war Sohn von Hans Metzger, der als Evangelist zum Kreis der Elberfelder Brüder, später der Offenen Brüder gehörte. Seine Jugend verbrachte er in der NS-Zeit und erlebte in Weißenfels seine Bekehrung, wo der Vater zur Versammlung der Brüder ging. Er kam in die Hitlerjugend, spielte im Blasorchester mit und wurde Flakhelfer. Doch statt eingezogen zu werden, bestimmte man ihn im November 1944 zum Hilfsausbilder in einem Reichsausbildungslager in Gießen und Anfang Februar 1945 brachte man ihn in ein Wehrertüchtigungslager in Zwickau/Glauchau. Mit den Amerikanern kam das Kriegsende und um der russischen Besatzung zu entgehen, kehrte der Vater mit der Familie nach Dreieichenhain, seinem Geburtsort in Hessen, zurück. In Frankfurt legte Martin Metzger 1946 das Abitur ab. Sein Berufswunsch war Lehrer zu werden mit den Fächern Deutsch, Geschichte und Englisch. Der Einfluss seines Vaters hingegen, der ihn auf das Predigerseminar Hamburg aufmerksam machte, spielte ebenfalls eine wichtige Rolle für den weiteren Werdegang. Im Dezember 1946 ließ er sich taufen. Auf einer Jugendfreizeit mit Martin Hähnel erlebte Martin Metzger seine innere Berufung zum Prediger und wirkte neben Wilhard Becker auch bei evangelistischen Jugendfreizeiten mit. Als er im Herbst 1947 schließlich aufs Seminar ging, blieb er dort bis 1950, d.h. er erhielt die dreijährige Ausbildung, statt der vierjährigen, weil er vorher bereits Griechisch gelernt hatte. Mit ihm studierten Adolf Pohl, Wilhard Becker, Ferdinand Schalk, Alfred Peitz, Friedbert Neese und Herbert Morét. Er erinnerte sich im Zeitzeugeninterview (2016) an eine gute Seminargemeinschaft und an die Lehrer in Wiedenest Erich Sauer, Heinz Köhler, Johannes Mundhenk und Hans Rockel, aber auch an Hans Luckey, der den Wiederaufbau des Seminars in Hamburg leitete und Herbert Stahl. Am meisten war er von Johannes Mundhenk beeindruckt, der im Krieg russisch gelernt hatte, klug und demütig war und den Vorsitz im Slawistenverband führte. Umsogrößer war der Schock als der Lieblingslehrer (Mundhenk) wegen Glaubenszweifel ausschied. Hans Luckey riet ihm zu einer Gemeinde in einer Universitätsstadt, um neben der Gemeindearbeit weiterstudieren zu können. Die fand er in der Kölner Brüdergemeinde, Dagobertstraße, die ihn im Herbst 1950 als „dienenden Bruder“ berief mit der Aufgabe „Jugenddienst mit Predigten“. Er gestaltete Jugendfreizeiten und Kreisjugendtage und lernte seine spätere Frau, die Lehrerin Lucie Sinnhoeffer, kennen und heiratete sie 1955. Mit ihr war er bis zu ihrem Tod 2015 verheiratet und hatte mit ihr vier Kinder. An der Bonner Universität studierte er u.a. bei Heinrich Schlier und Philipp Vielhauer (Neues Testament), Ernst Bizer und Wilhelm Schneemelcher (Kirchengeschichte), Hans Joachim Iwand, Walter Kreck, und Helmut Gollwitzer (Systematische Theologie). Dabei entwickelte er eine besondere Liebe zum Alten Testament, vertreten durch Martin Noth und Hans-Joachim Kraus. Nach drei Jahren erfolgte die Anfrage zum Seminar nach Hamburg als Sprachlehrer (für Griechisch und Hebräisch) und zum Weiterstudium. In der Hamburger Zeit (ab 1953/54) begann er die Promotion über Genesis 2+3 bei Martin Noth, die er 1957 mit „magna cum laude“ abschloss (Dr. theol. 1957). Während dieser Zeit war er Mitglied der Brüdergemeinde Hamburg-Heimhuderstraße und kehrte auch für ein Jahr nach Bonn zurück, um an der Dissertation zu arbeiten. Er erfuhr für sich eine Hilfe durch Karl Barths Wort-Gottes-Lehre. Ab 1955/57 wirkte er als Seminarlehrer in Hamburg für Altes Testament und Griechisch, später auch Hebräisch (bis 1970, danach als Gastlehrer bis 1974). Martin Noth schlug ihm die Habilitation vor. Hans-Joachim Kraus, inzwischen in Hamburg, befürwortete die Habilitation mit dem Zusatz „Altes Testament und biblische Archäologie“ und bewog ihn 1959 zu einer Reise (Lehrkurs) zu den wichtigsten archäologischen Stätten des Vorderen Orients; diese übte nachhaltigen Einfluss auf seine weitere Forschungstätigkeit aus. Zehn Jahre arbeitete er an der Habilitation bis 1969 („Königsthron und Gottesthron“). Sein Wunsch war, Seminarlehrer zu bleiben und das Angebot der Uni Hamburg als „Universitätsdozent“ zu lehren, anzunehmen. Doch die Bundesleitung entschied anders - eine Tätigkeit an der Uni auszuüben und nebenher als Seminarlehrer zu arbeiten, sei nicht möglich und empfahl die Kündigung. So wurde er als erster Freikirchler in Hamburg Uni-Dozent und Professor an der Theologischen Fakultät von 1970-1974. Dann erhielt er eine Berufung nach Kiel, wo er bis zu seiner Emeritierung 1993 lehrte. Er hielt die Verbindung zum Seminar Hamburg, später auch nach Elstal, aufrecht, indem er pro Semester eine Übung bzw. einen archäologischen Vortrag hielt, zudem Museumsführungen in Berlin bis in die letzten Lebensjahre hinein durchführte. Seine Freude an der biblischen Archäologie, mit der er seine Zuhörer stets begeistern konnte, begann 1959 mit dem Lehrkurs, setzte sich 1960 mit der Teilnahme an der Ausgrabung der Hethiterhauptstadt Boghazköy, Türkei, fort und ab 1964 bei der Ausgrabung am Tell Kamid el-Loz, Libanon (bis 1980), bei der er bald als leitender Ausgräber arbeitete. Die wissenschaftliche Auswertung ergab bisher vier Bände, einen fünften Band konnte er nicht mehr vollenden. In Jerusalem nahm er teil am Kongress israelischer Archäologen im Dormitio-Kloster. Für ein ökumenisches Studienjahr unterrichtete er dort evangelische und katholische Studenten in biblischer Archäologie. Bis zum Jahr 2000 war er jedes Jahr an der Dormitio tätig, gab Einführungen in die biblische Archäologie und führte Exkursionen durch. Bei der Organisation „Biblische Reisen“ war er mehrfach Reiseleiter.

Bedeutung: Seine Studenten und Zuhörer konnte Martin Metzger für das Alte Testament und besonders für die biblische Archäologie begeistern. Sein „Grundriss der Geschichte Israels“ (1963), zuletzt 2010 in dreizehnter Auflage erschienen und in mehrere Sprachen übersetzt, zählt zur Standardliteratur von Theologiestudierenden. Auch als Wissenschaftler behielt er die Ehrfurcht vor der Heiligen Schrift, durch die Gott persönlich zu uns Menschen redet. Präsident Michael Noss und Generalsekretär Christoph Stiba vom BEFG würdigten ihn im Nachruf: „Martin Metzger war sein Leben lang voller Wissensdurst und Forscherdrang und hatte die Gabe, anderen neue Erkenntnisse anschaulich zu vermitteln“. (RF nach dem Zeitzeugeninterview von 2016 und mit Ergänzungen von Winfried Eisenblätter und Dirk Sager)

Kurzbiographie in wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Metzger

Dr. Martin Metzger verstorben. BEFG würdigt Professor „voller Wissensdurst und Forscherdrang“ (14.6.2018, Julia Grundmann): https://www.baptisten.de/aktuelles-schwerpunkte/nachrichten/artikel/dr-martin-metzger-verstorben/

Nachruf für Prof. Dr. Martin Metzger von Präsident Michael Noss und Generalsekretär Christoph Stiba (BEFG): https://www.baptisten.de/fileadmin/bgs/media/dokumente/Nachruf-Martin-Metzger.pdf

Kurzbiographie in BBKL, Bd.XL (2019), Sp. 812-815 von Ulrich Hübner: https://www.bbkl.de/public/index.php/frontend/lexicon/M/Mc-Me/metzger-martin-84752

Theologische Hochschule Elstal: https://www.th-elstal.de/personen/weitere-lehrkraefte/lehrbeauftragte/martin-metzger/

Nachlass Martin Metzger in Kiel und Oncken-Archiv Elstal (?).

Zeitzeugen-Interview vom 9.6.2016 in Flintbek bei Kiel (Oncken-Archiv Elstal).

Selbständige Veröffentlichungen:

Die Paradieserzählung (Genesis 2,4b - 3,24). Die Geschichte ihrer Auslegung von J. Clericus bis W.M.L. de Wette, Bonn 1959 (173 S.) (Diss. v. 27.7.1957, Bonn).

Grundriss der Geschichte Israels (Neukirchener Studienbücher Bd. 2), 1.Aufl 1963 Neukirchen-Vluyn (239 S.) (Rezension in: Verkündigung und Forschung 1964/65); 2. überarbeitete Aufl. 1967 (255 S.); 5. Aufl. 1979; 13. Aufl. 2010 Neukirchen-Vluyn (249 S.).

Königsthron und Gottesthron. Thronformen und Throndarstellungen in Ägypten und im Vorderen Orient im 3. und 2. Jahrtausend vor Christus und deren Bedeutung für das Verständnis von Aussagen über den Thron im Alten Testament (AOAT 15, 2 Bände), Kevelaer und Göttingen 1985 (Habilitation in Hamburg 1969).

Schöpfung, Thron und Heiligtum. Beiträge zur Theologie des Alten Testaments, hg. v. Wolfgang Zwickel (Biblisch-Theologische Studien 53), Neukirchen-Vluyn 2003 (213 S.).

Vorderorientalische Ikonographie und Altes Testament. Gesammelte Aufsätze, hg. v. M. Pietsch und W. Zwickel (Jerusalemer Theologisches Forum 6), Münster 2004 (225 S.).

Artikel in Zeitschriften, Beiträge in Festschriften u.a.

Von Wiedenest nach Hamburg, in: Junge Mannschaft 1949, Nr. 1, S. 12f.

30 Tage England, in: Junge Mannschaft 1949, Nr. 8, S. 8f.

Die Heilsaneignung in der Apostelgeschichte, Hamburg 1950 (26 S., Abgangsarbeit im Hamburger Seminar).

Wir schlagen die Bibel auf und lesen gemeinsam (Esra und Nehemia), in: Junge Mannschaft 1950, Nr. 10, S. 9f.

Wir schlagen die Bibel auf und lesen gemeinsam (den zweiten Teil des Buches Jesaja 40-66), in: Junge Mannschaft 1950, Nr. 12, S. 14.

Die Rufer: Wir wollen leben, in: Junge Mannschaft 1951, Nr. 8, S. 12f.

Schlüssel zum Wort: „Jesus war ein großer Idealist“, in: Junge Mannschaft 1954, Nr. 1, S. 6f.

Schlüssel zum Wort: Das Johannesevangelium, 2. Teil, in: Junge Mannschaft 1954, Nr. 2, S. 10f.

Ist das kein Irrtum? Der Kreuzestod ist die Verherrlichung Jesu, in: Junge Mannschaft 1954, Nr. 3, S. 10f.

Die Handschriftenfunde vom Toten Meer, in: Wort und Tat 1957, Nr. 3, S. 72-78.

Was ist damit gemeint? Wein, Weinstock, Weinrebe, Weinkelter, Weinhefe, Weinberg, in: Junge Mannschaft 1958, Nr. 1, S. 12f.

Neuere Literatur zu den Qumrantexten, in: Wort und Tat 1958, Nr. 2, S. 52-55.

Gefährden die Qumranschriften die Autorität des Neuen Testaments?, in: Wort und Tat 1958, Nr. 4, S. 110-112.

Das Buch Hiob, in: Junge Mannschaft 1958, Nr. 4, S. 12.

Der salomonische Tempel, in: Junge Mannschaft 1958, Nr. 7, S. 9f.

Das Weihnachtsevangelium in einem Geschlechtsregister, in: Wort und Tat 1959, Nr. 12, S. 354-356.

Hesekiel, in: Wort und Tat 1962, Nr. 2, S. 54f.

Evangelium ist Freiheit, in: Junge Mannschaft 1964, Nr. 7, S. 10f.

Gesammelte Studien zum Alten Testament, in: Verkündigung und Forschung 11/1966, Heft 1.

Historisch-kritische Forschung und Verkündigung. Thesen zur Frage des Bibelverständnisses und der Bibelauslegung, in: Wort und Tat 1967, Heft 9 (September), S. 309-315. Auch in: Abendseminar Rheinland, Witzhelden 1970, S. 5-9.

Himmlische und irdische Wohnstatt Jahwes, in: UF (Ugarit-Forschungen) 2, 1970, S. 139-158.

Zehn Jahre Ausgrabungen auf dem Tell Kamid el-Loz, Libanon (1964-1974), in: Christiana Albertina: Forschungen und Berichte aus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Bd. 6 (N.F.), Neumünster 1977, S. 5-40.

Probleme der Frühgeschichte Israels. Literaturbericht, in: Verkündigung und Forschung, Bd. 22, Gütersloh 1977, S. 30-43.

Bund und Vasallenvertrag, Gesetz und Heilsgeschehen, in: Blickpunkt Gemeinde 2/1978, S. 7-10.

Eigentumsdeklaration und Schöpfungsaussage, in: H.-G.Geyer (Hg), „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Aufsätze für Hans-Joachim Kraus zum 65. Geburtstag, Neukirchen-Vluyn 1983, S. 37-51.

Gottheit, Berg und Vegetation in vorderorientalischer Bildtradition, in: Zeitschrift des deutschen Palästina-Vereins 99 (1983), S. 54-94: https://www.jstor.org/stable/27931196?seq=1.

Der Thron als Manifestation der Herrschermacht in der Ikonographie des Vorderen Orients und im Alten Testament, in: T. Rendtorff (Hg), Charisma und Institution, 1985, S. 250-296.

Zeder, Weinstock und Weltenbaum, in: Ernten, was man sät (Festschrift Klaus Koch), hg. v. D.R.Daniels/U.Gleßmer/M.Rösel, Neukirchen-Vluyn 1991, S. 197-229.

„Thron der Herrlichkeit“. Ein Beitrag zur Interpretation von Jeremia 17, 12f, in: Prophetie und geschichtliche Wirklichkeit im alten Israel. Festschrift für Siegfried Herrmann zum 65. Geburtstag, Stuttgart 1991, S. 237-262.

Der Weltenbaum in vorderorientalischer Bildtradition, in: Unsere Welt - Gottes Schöpfung (Festschrift E.Wölfel), hg. v. W. Härle u.a. (Marburger Theologische Studien 32), Marburg 1992, S. 1-34.

Keruben und Palmetten als Dekoration im Jerusalemer Heiligtum und Jahwe, „der Nahrung gibt allem Fleisch“, in: Zion - Ort der Begegnung. Festschrift für Laurentius Klein zur Vollendung des 65. Lebensjahres (Bonner Biblische Beiträge 90), hg. v. Ferdinand Hahn, 1993, S. 503-529.

Jahwe, der Kerubenthroner, die von Keruben flankierte Palmette und Sphingenthrone aus dem Libanon, in: „Wer ist wie du, Herr, unter den Göttern?“. Studien zur Theologie und Religionsgeschichte Israels. Festschrift für Otto Kaiser zum 70. Geburtstag, Göttingen 1994, S. 57-90.

Himmlisches Jerusalem und Tempelarchitektur. Ein Beitrag zum Verständnis von Apokalypse 21,16f, in: Gemeinschaft am Evangelium. Festschrift für Wiard Popkes zum 60. Geburtstag, hg. v. Edwin Brandt u.a., Leipzig 1996, S. 97-126.

Two Architectural Mode in Terracotta, in: Aubet, M.E., The Phoenician Cemetry of Tyre – Al Bass: Excavations 1997-1999. BAAL Hors Sèries I, Beirut 2004, S. 420-436.

„Ich bin die Tür“. Tür und Tor in altorientalischer Zeit. Eine Stoffsammlung für eine Predigt, in: Systematisch-praktisch. Festschrift für Reiner Preul zum 65. Geburtstag, hg. v. W. Härle u.a., Marburg 2005, S. 1-16.

Tierkreisbilder, Toraschrein und Abraham. Verbindungslinien zwischen Bildmotiven auf Mosaikfußböden antiker Synagogen in Palästina/Israel, in: Theologie in der Öffentlichkeit. Beiträge der Kieler Theologischen Hochschultage aus den Jahren 1997 bis 2006, Hamburg u.a. 2007, S. 109-139.

(Martin Metzger über seine Biographie und seine Forschungen), in: S. Grätz/B. Schipper (Hg), Alttestamentliche Wissenschaft in Selbstdarstellungen, Göttingen 2007 (UTB 2920), S. 115-128.

Kreuz und Lebensbaum, Golgatha und Gottesberg, in: Stefan Stiegler (Hg), Kein anderes Evangelium! Festschrift für Adolf Pohl zum 80. Geburtstag, Berlin 2007, S. 1-31.

Das Alte Testament als Text christlicher Frömmigkeit am Beispiel der Psalmen, in: Glücksfälle der Christentumsgeschichte. Ringvorlesung der Emeriti der Theologischen Fakultät Kiel, Berlin 2008, S. 83-121.

Berichte über die Ergebnisse der Ausgrabungen von Kamid el-Loz (Libanon):

Der spätbronzezeitliche Tempel vom Kamid el-Loz, in: Le temple et le culte, CRRAI 20, 1975, S. 10-20.

Zehn Jahre Ausgrabungen auf dem Tell Kamid el-Loz, Libanon (1964-1974), in: Christiana Albertina: Forschungen und Berichte aus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Bd. 6 (N.F.), Neumünster 1977, S. 5-40.

Die Ausgrabungen im ´spätbronzezeitlichen` Tempelbereich bis zum Jahre 1970, in: R.Hachmann, Bericht über die Ergebnisse der Ausgrabungen in Kamid el-Loz in den Jahren 1968 bis 1970, Bonn 1980, S. 21-35.

Arbeiten im Bereich des ´spätbronzezeitlichen` Heiligtums, in: R.Hachmann, Bericht über die Ergebnisse der Ausgrabungen in Kamid el-Loz in den Jahren 1971 bis 1974, Bonn 1982, S. 17-29.

Über die spätbronzezeitlichen Tempel, in: R. Hachmann, Frühe Phöniker im Libanon. 20 Jahre deutsche Ausgrabungen in Kamid el-Loz, Mainz 1983, S. 66-78.

20 Jahre Ausgrabungen auf dem Tell Kamid el-Loz 1964-1984. Forschungsbericht und Halbjahresschrift der Universität Kiel NF 6, Sonderdruck mit Nachtrag, Kiel 1988.

Die spätbronzezeitlichen Tempelanlagen. Stratigraphie, Architektur und Installationen (Kamid el-Loz 7), 2 Bände (260 S., 45 Tafeln), Bonn 1991.

Die spätbronzezeitlichen Tempelanlagen. Die Kleinfunde (Kamid el-Loz 8), 2 Bände (397 S., 213 Tafeln), Bonn 1993.

Die mittelbronzezeitlichen Tempelanlagen, T4 und T5. Kamid el-Loz 17, 343 S., Bonn 2012. Vgl. dazu Rezension von Helga Weippert in: Zeitschrift des deutschen Palästina-Vereins, Bd. 128, Heft 1 (2012), S. 73-80: https://www.jstor.org/stable/43664971?seq=1//.//

Lexikonartikel

44 Artikel im Calwer Bibellexikon, Stuttgart 1959-61/1967, darunter Jerusalem, Sp. 612-628.

Biblisch-Historisches Handwörterbuch, 1962-1966: Festung (Bd. 1 [1962], Sp. 475-477); Freigelassener (ebenda, Sp. 496f); Gürtel (ebenda, Sp. 615); Thron (Bd. 3 [1966], Sp. 1976).

Archäologie, in: Reclams Bibellexikon, hg. v. Klaus Koch, Eckart Otto, Jürgen Roloff und Hans Schmoldt, Stuttgart 1978, S. 45-49 (vgl. auch das Vorwort).

Das Große Bibellexikon, Bd. 3, Wuppertal und Zürich 1989, S. 1551-1553: Thron. Außerdem einer von vier Fachberatern.

Festschrift

Biblische Welten. Festschrift für Martin Metzger zu seinem 65. Geburtstag, hg. v. Wolfgang Zwickel, Freiburg/Schweiz 1993 (248 S.) (vgl. dazu Rezension von Christian Wolf in: ThGespr 1/1996, S. 14-17).

Baptistika:

Festschrift zum 75jährigen Jubiläum des Predigerseminars, Hamburg-Horn 1955, S. 61.94; Heinrich Wiesemann, Das Heil für Israel. Was sagt darüber das Neue Testament?, Stuttgart 1965, S. 95.215; Wilhelm Hörmann, Auch diese Zeit ist Gottes Zeit. Erinnerungen, Wuppertal/Kassel 1981, S. 145; G. Balders (Hg), Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. 150 Jahre Baptistengemeinden in Deutschland 1834-1984. Festschrift, Wuppertal/Kassel 1984, S. 136.150; Wilhard Becker, Ruferarbeit - Ein Experiment (die Anfänge). Vorgeschichte und Anfänge. Die Mannschaftswochen. Die Seelsorgetagungen. Die Jahresmannschaften. Die Aufbaumannschaften, in: Immer anders weiter. 50 Jahre Rufer. Geschichten und Geschichte (Festschrift), zusammengestellt von Christiane Gabriel und Michael Freitag, Wattenscheid o.J. (1999), S. 30.31.32.34; Ernst Rödter, Ruferbewegung (Vortrag von 1959), in: ebenda, S. 42; Klaus Rösler, Eintauchen in eine andere Welt. Prof. Martin Metzger ist Fachmann für Biblische Archäologie, in: Die Gemeinde 11/2008, S. 6f; Besuch von Dr. Martin Metzger an der Theologischen Hochschule Elstal (Dorothee Marks), in: Die Gemeinde 16/2017, S. 32; W.Weist/R.Assmann, Dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde. Die Schrifttumsarbeit im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in der DDR (Baptismus-Dokumentation 7), Elstal/Norderstedt 2017, S. 273; Nachruf in: Die Gemeinde 13/2018, S. 13; Michael Rohde, Schätze der biblischen Zeit. 50 archäologische Entdeckungen rund um die Bibel, Holzgerlingen 2018, S. 13.

wissenschaftliche Literatur:

Hans-Joachim Kraus, Geschichte der historisch-kritischen Erforschung des Alten Testaments, Neukirchen-Vluyn 2. überarbeitete und erweiterte Aufl. 1969, S. 104; Odil Hannes Steck, Die Paradieserzählung. Eine Auslegung von Genesis 2,4b - 3,24 (Biblische Studien, Heft 60), Neukirchen-Vluyn 1970, S. 11.12; Claus Westermann, Genesis, 1. Teilband Genesis 1-11 (BKAT Bd. I/1), Neukirchen-Vluyn (1974) ³1983, S. 245; E.Jenni/C.Westermann (Hg), Theologisches Handwörterbuch zum Alten Testament (THAT), Bd. II, München und Zürich 1976, Register; Hans-Joachim Kraus, Theologie der Psalmen (Biblischer Kommentar Altes Testament, Bd. XV/3), Neukirchen-Vluyn 1979, S. 29.92; Bernd Janowski, „Ich will in eurer Mitte wohnen“. Struktur und Genese der exilischen Schekina-Theologie, in: Jahrbuch für Biblische Theologie, Bd. 2, Der eine Gott der beiden Testamente, Neukirchen-Vluyn 1987, S. 166.172.176-179; Das Große Bibellexikon, Bd. 2 (1988), S. 634 (Lit. zum Art. Israel); Jörg Jeremias, Schöpfung in Poesie und Prosa des Alten Testaments. Gen 1-3 im Vergleich mit anderen Schöpfungstexten des Alten Testaments, in: Jahrbuch für Biblische Theologie, Bd. 5, Schöpfung und Neuschöpfung, Neukirchen-Vluyn 1990, S. 15.18; Horst Dietrich Preuß, Theologie des Alten Testaments, Bd. 1, JHWS erwählendes und verpflichtendes Handeln, Stuttgart u.a. 1991, S. 175.286.288; Werner H. Schmidt, Aspekte der Eschatologie im Alten Testament, in: Jahrbuch für Biblische Theologie, Bd. 8, Der Messias, Neukirchen-Vluyn 1993, S. 13; K.-H.Fleckenstein/M.Louhivuori/R.Riesner, Emmaus in Judäa. Geschichte - Exegese - Archäologie, Gießen 2003, S. 207.321; Calwer Bibellexikon, hg. v. O.Betz u.a., Bd. 1, Stuttgart (2003) ²2006, S. 219 (Literatur zum Art. Cherub, Cheruben v. W. Zwickel); Calwer Bibellexikon, hg. v. O.Betz u.a., Bd. 2, Stuttgart (2003) ²2006, S. 805 (Literatur zum Art. Lade v. W. Zwickel); James K. Hoffmeier, Die antike Welt der Bibel. Eine Reise zu den bedeutendsten archäologischen Entdeckungen im Alten Orient, Gießen 2009, S. 187 (englisches Original: The Archaeology of the Bibel, Oxford 2008); Michael Rohde, Schätze der biblischen Zeit. 50 archäologische Entdeckungen rund um die Bibel, Holzgerlingen 2018, S. 13.

Bildnachweis: Theologische Hochschule Elstal