Otto Soltau

Otto Soltau (* 7. November 1880 in Willinghusen/Holstein; † 8. Juni 1966 in Mainz) war Prediger und Bundesvorsitzender Ost von 1949 bis 1957.

otto_soltau_w_w_12-50.jpgAls Mitglied der Baptistengemeinde Hamburg-Eilbek tat er schon mit 16 Jahren aushilfsweise Predigtdienste und arbeitete verantwortlich in Sonntagsschule und Jünglingsverein mit. Von 1903-1907 erhielt er dann am Predigerseminar eine Ausbildung und trat seinen ersten Gemeindedienst in Norden/Ostfriesland an. Von 1912-1920 war er Prediger in Hohenkirch/Westpreußen, bis 1927 in Dresden und bis 1932 in der Gemeinde Elberfeld. Seinen letzten und zugleich längsten Gemeindedienst tat er schließlich bis 1953 in der Gemeinde Berlin-Weißensee. In der Funktion als Bundesvorsitzender Ost, die er ab 1949 und hauptamtlich von 1953-1957 ausübte, stand er in hohem Ansehen. Auch im Vorstand der Missionsgesellschaft der Deutschen Baptisten in Neuruppin arbeitete er mit (Axel Steen aus G. Balders [Hg], Ein Herr, 1984, S. 362, ergänzt)

Kurzbiographie in wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Soltau_%28Geistlicher%29

Aus der Sitzung des Bundesvorstandes in Berlin, in: Wort und Werk 1912, Nr. 10, S. 147-149.

Verband christlicher Jugendbündnisse, in: Wahrheitszeuge 1923, Nr. 2, S. 15f.

Korporationsrechte in Sachsen, in: Wahrheitszeuge 1924, Nr. 45, S. 357.

Jahrbuch 1933 des Bundes der Baptistengemeinden, S. 3; Jahrbuch 1938, S. 4; Wort und Werk 6 (1947), S. 55; Wort und Werk 12 (1950), S. 142f; Festschrift zum 75jährigen Jubiläum des Predigerseminars, Hamburg-Horn 1955, S. 95; Die Gemeinde 1966, Nr. 25; Robert Kluttig, Geschichte der deutschen Baptisten in Polen 1858-1945, Winnipeg/Kanada 1973, S. 152.154f; G. Balders (Hg), Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. 150 Jahre Baptistengemeinden in Deutschland 1834-1984. Festschrift, Wuppertal/Kassel 1984, S. 144.150.173.308; 100 Jahre Gemeindegeschichte als Geschenk und Auftrag, Ev.-Freikirchliche Gemeinde Hamburg-Fuhlsbüttel, 1984, S. 6.53 (Verfasser Walter Feldkirch); Jörg Swoboda, Lebens-Bilder. Adolf Pohl zum 65. Geburtstag, in: ThGespr 1/1992, S. 2f; Diabo&Lüllau, „Was sagt ihr nun zum väterlichen Erbe“. Briefe, Bilder, Berichte einer Predigerfamilie aus dem Kaiserreich, hg. v. Uwe A. Gieske, Berlin 1993, S. 45; A. Strübind, Trennung von Staat und Kirche? Bewährung und Scheitern eines freikirchlichen Prinzips, in: ZThG 4/1999, S. (261-288) 278f.280; R. Assmann, Der BEFG in der DDR. Ein Leitfaden zu Strukturen – Quellen – Forschung (Baptismus-Studien 6), Kassel 2004, S. 15f.24.38.46.165.167.169.171; Stefan Stieger, Die Zusammenführung der Theologischen Seminare im BEFG nach der Wende - Buckow zieht nach Hamburg, in: Freikirchenforschung 19/2010, S. 249; Karl Heinz Voigt, Ökumene in Deutschland. Von der Gründung der ACK bis zur Charta Oecumenica (1948-2001), Göttingen 2015, S. 266; R. Assmann/A. Liese (Hg), Vereint in Christus - (wieder)vereint im Bund. 25 Jahre Zusammenschluss der beiden deutschen Bünde Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden - Akteure erinnern sich. Studientag Kassel 2015 (Baptismus-Dokumentation 6), Hammerbrücke/Elstal 2016, S. 92; W. Weist/R. Assmann, Dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde. Die Schrifttumsarbeit im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in der DDR (Baptismus-Dokumentation 7), Elstal/Norderstedt 2017, S. 75.76.81.203; Martin Rothkegel/Reinhard Assmann (Hg), Eine freie Kirche in einer freien Gesellschaft. Freikirchliche Perspektiven auf das Verhältnis von Kirche und Staat (Schriftenreihe des Berliner Instituts für vergleichende Staat-Kirche-Forschung 30), Berlin 2019, S. 289-291.294; vgl. auch wikipedia-Art. Otto Soltau.

Bildnachweis: Wort und Werk 1950