Carl August Kemnitz

Carl August Kemnitz (* 20. September 1821 in Templin; † 23. Januar 1894 in Hamburg) war Strumpfwirkergeselle und wurde zum langjährigen Prediger in Templin und einer der leitenden Brüder des Bundes. Verbrachte die letzten Lebensjahre als Prediger der Hamburger Gemeinde.

carl_august_kemnitz.jpgc.a.kemnitz.jpgEr wurde in Templin/Uckermark geboren und mit 22 Jahren am 21.6.1844 in Berlin von G. W. Lehmann getauft. Er lernte und arbeitete als Strumpfwirkergeselle. Aber seit 1845 war er Missionar in Templin und 1848 bei Gemeindebildung in Templin wurde er als Prediger ordiniert. Dort wirkte er 41 Jahre. Er diente auch als einer der leitenden Brüder des Bundes. Seine letzten Jahre verbrachte er als Prediger der Gemeinde Hamburg-Böhmkenstraße von 1886-1894 und wurde in Hamburg auf dem Ohlsdorfer Friedhof beerdigt. (RF)

Kurzporträt in: Festschrift 150 Jahre Oncken-Gemeinde Hamburg 1984, S. 149.

Manuskript über seine Lebensgeschichte und die Geschichte der Gemeinde Templin (Oncken-Archiv Elstal).

Handbuch von M. Jelten, 1997, S. 215.

Lehmann, Geschichte, Bd. 1, 1896, S. 183.185-188.253f; Neubearbeitung von F.W.Herrmann (1912) ³1923, S. 110; Bd 2, 1900, S. 8-10.134.215.265.268.269.291; überarbeitet von F.W.Hermann, 1922, Anhang „Biographien Prediger“ S. 292; Donat, Entstehung, 1958, Register; ders., Ausbreitung, 1960, Register; G. Balders, Theurer Bruder Oncken, 1978, S. 112f; Festschrift 150 Jahre Oncken-Gemeinde 1834-1984, Hamburg 1984, S. 149 (Foto); G. Balders (Hg), Ein Herr, 1984, S. 27; 100 Jahre Baptistengemeinde Harburg. Festschrift, 1998, S. 27; M. Jelten, Anfänge der Gemeinde Templin. Historisch untersucht und berichtet - zum 150. Jubiläum 1848-1998, Bremerhaven 1999 (38 S.); Ken Manley, „Planted in a new land“: German Baptists in Australia (C. 1860-1914), in: Lena Lybaek, Konrad Raiser, Stefanie Schardien (Hgg), Gemeinschaft der Kirchen und gesellschaftliche Verantwortung. Die Würde des Anderen und das Recht anders zu denken. Festschrift für Prof. Dr. Erich Geldbach, Münster 2004, S. 117.

Bildnachweis: Festschrift Oncken-Gemeinde 1984 / Oncken-Archiv Elstal / Oncken Verlag 1900/1958