Alfred Müller-Popkes

Alfred Müller-Popkes (* 26. Juni 1923 in Osterode/Harz; † 21. Februar 2009 in Northeim) war Studiendirektor eines Northeimer Gymnasiums, Gemeindeleiter in Northeim, Mitglied der Bundesleitung und Mitarbeiter der Rufergemeinschaft.

mueller-popkes-1.jpgMit 14 Jahren ließ er sich in Einbeck taufen. Seit 1955 lebte er in Northeim, war dort Studienassessor dann Studiendirektor am Gymnasium Corvinianum. U. a. unterrichtete er Englisch, Französisch, Geschichte und Religion. Er prägte, leitete und inspirierte die Gemeinde Northeim 14 Jahre als deren Gemeindeleiter von 1971 bis 1985. Er arbeitete mit im Bund, acht Jahre als Mitglied der Bundesleitung, im Landesverband und vor allem in der Rufergemeinschaft. Im Nachruf von Wofgang Bauer wird „seine Fähigkeit, quer zu denken, andere Ideen zu hören und Ungewöhnliches ins Auge zu fassen“ genannt, woraus Neues entstehen konnte. 1985 wurde er pensioniert. Er war verheiratet mit Elsa, geb. Popkes; sie bekamen fünf Töchter und einen Sohn, der sehr früh starb (RF mit Ergänzung von Frauke Ahlvers)

Nachruf in Die Gemeinde 2009, Nr. 6-7, S. 27 (von Wolfgang Bauer)

Archiv Gemeinde Northeim (?).

Zeitzeugen-Interview vom 9. 12. 1999, Oncken-Archiv Elstal.

Todesanzeigen in: Die Gemeinde 2009, Nr. 5, S. 28.

Todesanzeigen: https://trauer.hna.de/todesanzeige/alfred-mueller-popkes

Nachmachen ist nicht verboten! (Wochenendfreizeiten), in: Die Gemeinde 1960, Nr. 29, S. 7.

Der Hausbibelkreis, in: Die Gemeinde 1960, Nr. 31, S. 7.

Praktische Möglichkeiten der Askese heute, in: Semesterzeitschrift 2, Kassel 1961, S. 16-18.

Bruderschaftsrundbrief 9/1962; wieder abgedruckt in: 50 Jahre Rufer (Festschrift) 1999, S. 105-108.

Gemeinde im Aufbruch, I-V (Esra 7-10; Nehemia 8-10), in: Die Gemeinde 1965, Nr. 18-22.

Gemeinden in neuer Gestalt (Rezension), in: Wort und Tat 1969, H. 10, S. 340-342.

Karl Mierke, Psychohygiene im Schulalltag. Abhandlungen zur Pädagogischen Psychologie, Bd. VIII (Rezension), in: Wort und Tat 1969, H. 10, S. 345.

Bericht zur Lage der Studentenarbeit (zusammen mit Jürgen Spangenberg), in: Bundespost 5/1970 (Dezember), S. 3-5.

Meine Erfahrungen mit der Bibel, in: Die Gemeinde 31/1971, S. 2.

Die Gewißheit unserer Hoffnung, in: Die Gemeinde 50/1975, S. 2

Religionsunterricht, in: Blickpunkt Gemeinde 2/1977, S. 16f.

Ämter oder Dienste, in: Die Gemeinde 22/1977, S. 2.

In der Freiheit verloren?, in: Die Gemeinde 44/1977, S. 2.

Auf der Suche nach Heimat, in: Die Gemeinde 34/1978, S. 10.

Bin ich eigentlich missionarisch?, in: Die Gemeinde 12/1979, S. 2.

Es riecht nach Studienrat!, in: Die Gemeinde 34/1979, S. 2.

Kleinkariert oder treu im Kleinen?, in: Die Gemeinde 1980, Nr. 15, S. 2.

„Idioten und Fachidioten“ - Wo bleiben die Laien?, in: Die Gemeinde 1980, Nr. 44, S. 2.

(über BTS - Beratung, Therapie, Seelsorge), in: Die Gemeinde 1988, Nr. 44, S. ?

Die Bruderschaft der Rufer in ihren Anfängen, in: immer anders weiter. 50 Jahre Rufer. Geschichten und Geschichte (Festschrift), Wattenscheid o.J. (1999), S. 97-101.

Bruderschaftsrundbrief 9/1962, in: ebenda, S. 105-108.

Die Rufer und der BEFG, in: ebenda, S. 108-111.

Hans Rohrbach, Studenten begegnen der Wahrheit. Die Studentenmission in Deutschland. Entstehung, Weg und Ziel, Marburg 1957 (56 S.), S. 12; R. Assmann/A. Liese (Hg), Vereint in Christus - (wieder)vereint im Bund. 25 Jahre Zusammenschluss der beiden deutschen Bünde Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden - Akteure erinnern sich. Studientag Kassel 2015 (Baptismus-Dokumentation 6), Hammerbrücke/Elstal 2016, S. 110 (genannt ist Wiard Popkes, tatsächlich war es Alfred Müller-Popkes); Nachruf in Die Gemeinde 2009, Nr. 6-7, S. 27 (von Wolfgang Bauer); Karl Heinz Walter, Meine Geschichte als Generalsekretär der European Baptist Federation 1989 - 1999, Hamburg 2020, S. 12.

Bildnachweis: Frauke Ahlvers