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Werner Freiherr von Schleinitz

Werner Freiherr von Schleinitz (* 9. Oktober 1877 in Carthaus/Westpreußen; † 22. November 1950 in Merseburg) war Landrat in Merseburg, der führend bei exklusiven Brüdern und später im BfC wurde. Evangelist der Brüdergemeinden.

Er war Sohn des Landrates Werner Freiherr von Schleinitz (1842-1905). Nach dem Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg und Göttingen wurde er 1905 Gerichtsassessor in Hann. Münden, 1906 Mitarbeiter der Provinzial-Versicherungsanstalt in Merseburg und 1908 Landrat in Merseburg. Dort heiratete er im gleichen Jahr Hildegard von Brandenstein. 1917 kam er zum Glauben und gründete 1918 die Freie Christliche Gemeinde in Merseburg. 1925 wurde er Vorsitzender der „Vereinigung ‚Christliche Hilfe‘ e.V., Berlin“, die zur Beschaffung von Versammlungsräumen der KcG diente. 1933 hatte er eine führende Person der KcG inne neben Heinrich Neumann (Berlin), Christian Schatz (Bad Homburg) und Johannes Warns (Wiedenest). 1937 war er auch führend im BfC. 1937 nahm er Abschied als Landrat, wurde aber 1939-1944 wieder in den Dienst einberufen. Ab 1941 war er Mitglied in der Bundesleitung des BEFG. 1946 kam es zum endgültigen Abschied aus dem Dienst. 1937 und dann endgültig 1946 war er als Evangelist (Reisebruder) tätig. Enge freundschaftliche Beziehungen knüpfte er zu Warns, Ernst Lange und Breidenbach. Er arbeitete auch mit im „Verband gläubiger Offiziere“. (Hartmut Wahl)