Hermann Am Ende

Hermann Am Ende (* 20. März 1920 in Burgstädt; † 10. Juni 2004 in Burgstädt) war Reisedienstpastor der Brüdergemeinden/DDR und Leiter der Bibelschule in Burgstädt.

Er erhielt eine Kaufmannsausbildung und war bis 1956 Kaufmann im Geschäft seines Vaters. Von 1945 bis 1956 diente er als Gemeindehelfer in Burgstädt. Seit 1956 bis 1970 stand er im vollzeitlichen Reisedienst der Brüdergemeinden im BEFG in der DDR. 1963 fand er Aufnahme auf die A-Liste der Pastoren im BEFG; 1970-1987 arbeitete er als Leiter der Bibelschule in Burgstädt und wurde Mitglied im Vorstand der Christlichen Pflegeanstalt Schmalkalden-Aue. 1987 ging er in den Ruhestand. Er war verheiratet mit Ingeborg, geb. Süss und hatte mit ihr drei Söhne. (Hartmut Wahl/Michael Zimmermann)

Zeitzeugen-Interview vom 21.6.1999 in Burgstädt (Oncken-Archiv Elstal).

„Persönliche Erfahrungen in der Gemeinde und Bibelschule Burgstädt“, in: Ulrich Materne/Günter Balders (Hg.), Erlebt in der DDR. Berichte aus dem BEFG, Wuppertal/Kassel 1995, S. 321f.

Kalenderblätter.

Rundfunkpredigten.

Ulrich Materne/Günter Balders (Hg.), Erlebt in der DDR. Berichte aus dem BEFG, Wuppertal/Kassel 1995, S. 405; R. Assmann, Der BEFG in der DDR. Ein Leitfaden zu Strukturen - Quellen - Forschung (Baptismus-Studien 6), Kassel 2004, S. 30.181.187; Matthias Mack, Brüdergemeinden in der DDR. Örtliche Leitungsstrukturen, Hammerbrücke 2013, S. 108f; W.Weist/R.Assmann, Dass das Wort des Herrn laufe und gepriesen werde. Die Schrifttumsarbeit im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in der DDR (Baptismus-Dokumentation 7), Elstal/Norderstedt 2017, S. 248.282.