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karl_schuette [2018/09/20 12:17] – [Leben] rfleischerkarl_schuette [2025/03/31 08:26] (aktuell) – [Veröffentlichungen] rfleischer
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 ====== Karl Schütte ====== ====== Karl Schütte ======
  
-**Karl Schütte** (* 13. Oktober 1891 in Varel;  † 19. November 1984 in Dortmund) war Prediger und Schriftleiter in Kassel. +**Karl Schütte** (* 13. Oktober 1891 in Varel; † 19. November 1984 in Dortmund) war Prediger und Schriftleiter in Kassel.
 ===== Leben ===== ===== Leben =====
  
-Karl Schütte wurde am 13. Oktober 1891 als fünftes und jüngstes Kind gläubiger Eltern in Varel geboren, wo sein Vater Schiffseigner war. Er erlernte nach dem Schulabschluss den Beruf des Kaufmanns. Im dritten Lehrjahr wurde er nach Mühlhausen/Thüringen versetzt. Dort überwand er eine Krise und diagnostizierte später: „Ich bin mit 13 Jahren getauft und habe mich mit 18 Jahren bekehrt“ (Die Gemeinde 38/1981, 7). 1921 bis 1924 besuchte er das baptistische Predigerseminar in Hamburg, wo u. a.__<font inherit/inherit;;#5b9bd5;;inherit>Carl Neuschäfer</font>____<font inherit/inherit;;#5b9bd5;;inherit>Carl Schneider</font>__ und __<font inherit/inherit;;#5b9bd5;;inherit>Gustav Gieselbusch</font>__ seine Lehrer waren. Seinen ersten Gemeindedienst als Pastor trat er 1924/25 in Prenzlau an. Seine weiteren Dienste waren: 1925-1928 in Stargard/Pommern, 1928-1937 in Bremen II, 1937-1948 in Berlin-Charlottenburg. Am 1. November 1948 wurde Schütte zum Schriftleiter des Oncken-Verlages in das baptistische Verlagshaus nach Kassel berufen. Dort blieb er bis 1960 und ging dann in den Ruhestand. Er war längere Zeit auch Vorsitzender der Bundespastorenschaft. Am 19. November 1984 verstarb er in Dortmund und wurde dann in seiner Geburtsstadt Varel beigesetzt. "Karl Schütte war ein Mann des Dialogs, des Zwiegesprächs und der Wechselrede" (Siegfried Kolbe). Er galt auch als Seelsorger und Beter. Sein Sohn Jürgen wurde ebenfalls Pastor. (//Hartmut Wahl, ergänzt// //von RF//)+{{  :karl_schuette.jpg?nolink&200x267|karl_schuette.jpg}}Karl Schütte wurde am 13. Oktober 1891 als fünftes und jüngstes Kind gläubiger Eltern in Varel geboren, wo sein Vater Schiffseigner war. Er erlernte nach dem Schulabschluss den Beruf des Kaufmanns. Im dritten Lehrjahr wurde er nach Mühlhausen/Thüringen versetzt. Dort überwand er eine Krise und diagnostizierte später: „Ich bin mit 13 Jahren getauft und habe mich mit 18 Jahren bekehrt“ (Die Gemeinde 38/1981, 7). 1921 bis 1924 besuchte er das baptistische Predigerseminar in Hamburg, wo u. a. Carl Neuschäfer, Carl Schneider und Gustav Gieselbusch seine Lehrer waren. Seinen ersten Gemeindedienst als Pastor trat er 1924/25 in Prenzlau an. Seine weiteren Dienste waren: 1925-1928 in Stargard/Pommern, 1928-1937 in Bremen II, 1937-1948 in Berlin-Charlottenburg. Am 1. November 1948 wurde Schütte zum Schriftleiter des Oncken-Verlages in das baptistische Verlagshaus nach Kassel berufen. Dort blieb er bis 1960 und ging dann in den Ruhestand. Er war längere Zeit auch Vorsitzender der Bundespastorenschaft. Am 19. November 1984 verstarb er in Dortmund und wurde dann in seiner Geburtsstadt Varel beigesetzt. "Karl Schütte war ein Mann des Dialogs, des Zwiegesprächs und der Wechselrede" (Siegfried Kolbe). Er galt auch als Seelsorger und Beter. Sein Sohn Jürgen wurde ebenfalls Pastor. (//Hartmut Wahl, ergänzt// //von RF//) 
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 +//Nachruf von Siegfried Kolbe, in: // //Die Gemeinde 1/1985, S. 13f.// 
  
 ===== Veröffentlichungen ===== ===== Veröffentlichungen =====
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>viele Artikel in: Die Gemeinde (von 1948 bis 1960) und im Friedensboten.</font>+viele Artikel in: Die Gemeinde (von 1948 bis 1960 und 1978) und im Friedensboten. 
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 +Die Konferenz der Pommerschen Vereinigung, in: Wahrheitszeuge 1925, Nr. 29, S. 231f. 
 + 
 +Robert Drews zum Gedächtnis, in: Die Gemeinde 1948, Nr. 2, S. 14f. 
 + 
 +Der Weg unserer Friedensboten-Mission, in: Junge Mannschaft 1949, Nr. 10, S. 9. 
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 +Friedrich Mascher † (Nachruf), in: Die Gemeinde 1953, S. 32. 
 + 
 +Verkündigung von hoher Kanzel, in: Die Gemeinde 1953, S. 291f. 
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 +Was wirkt unser Beten? Matthäus 21, 22, in: Die Gemeinde 1953, S. 307f. 
 + 
 +Die ersten 100 Jahre, in: 125 Jahre J. G. Oncken-Verlag. 1828-1953, Kassel 1953, S. 5-34 (außerdem erwähnt S. 51; S. 50 Foto); auch in: Die Gemeinde 1953, S. 230ff. 
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 +Seelsorgerliche Worte an Seelsorger (Vortrag, gehalten auf der Konferenz der Ev. Freikirchen in Berlin), in: Wort und Tat 1956, H. 2, S. 33-37. 
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 +Rückblick, in: J. Meister (Hg), Bericht über den Kongress der Europäischen Baptisten 26.-31.Juli 1958 in Berlin, Kassel 1959, S. 283f. 
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 +Die Gemeinde 1/1960, S. 10f. 
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 +Hundert Jahre "Friedensbote", in: Die Gemeinde 31/1960, S. 6f. 
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 +C. A. Flügge zum Gedächtnis, in: Tabea-Kalender 1977, S. 70-74. 
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 +(Zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Schriftleiter plaudern aus der Schule) Im Vordergrund steht der einzelne Mensch, in: Die Gemeinde 19/1978 (150 Jahre Oncken Verlag), S. 27. 
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 +Die Gemeinde 38-40/1981, S. 7. 
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 +===== Literatur ===== 
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 +Die Gemeinde 1948, S. 117; 
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 +Jahrbuch 1949, S. 7.133; 
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 +125 Jahre J.G.Oncken-Verlag Kassel 1828-1953, S. 51;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Die Konferenz der Pommerschen Vereinigungin: Wahrheitszeuge 1925, Nr. 29,  S. 231f.</font>+Festschrift 75jähriges Jubiläum des Predigerseminars Hamburg-Horn 1955, S. 68;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Robert Drews zum Gedächtnis, in: Die Gemeinde 1948, Nr. 2, S. 14f.</font>+Die Gemeinde 1/1960, S. 10f;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Der Weg unserer Friedensboten-Mission, in: Junge Mannschaft 1949, Nr. 10, S. 9.</font>+Die Gemeinde 1981, Nr. 38-40, S. 7;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Friedrich Mascher + (Nachruf)in: Die Gemeinde 1953, S32.</font>+100 Jahre TheolSeminar 1880-1980. FestschrifthgvG. Balders, Wuppertal/Kassel 1980, S. 142;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Verkündigung von hoher Kanzel, in: Die Gemeinde 1953, S. 291f.</font>+Wilhelm Hörmann, Auch diese Zeit ist Gottes ZeitErinnerungen, Wuppertal/Kassel 1981, S. 122;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Was wirkt unser Beten? Matthäus 2122, in: Die Gemeinde 1953, S. 307f.</font>+GBalders (Hg)Ein Herrein Glaube, eine Taufe. 150 Jahre Baptistengemeinden in Deutschland 1834-1984. Festschrift, Wuppertal/Kassel 1984, S. 135.147.150.256.306;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Die ersten 100 Jahre, in: 125 Jahre J. G. Oncken-Verlag. 1828-1953, Kassel 1953, S. 5-34 (außerdem erwähnt S. 51; S. 50 Foto); auch in: Die Gemeinde 1953, S. 230ff.</font>+Die Gemeinde 1/1985, S. 13f (Nachruf von Siegfried Kolbe);
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Seelsorgerliche Worte an Seelsorger (Vortrag, gehalten auf der Konferenz der Ev. Freikirchen in Berlin), in: Wort und Tat 1956, H. 2, S. 33-37.</font>+Die Gemeinde 41/1991, S. 11;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Rückblick, in:</font><font 11.0pt/inherit;;inherit;;inherit>J. Meister (Hg), Bericht über den Kongress der Europäischen Baptisten 26.-31.Juli 1958 in BerlinKassel 1959, S. 283f.</font>+Wenn eure Kinder später einmal fragenFestschrift 150 Jahre EFG Kassel-Möncheberg1997, S. 38;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Die Gemeinde 1/1960, S10f.</font>+Diabo&Lüllau, "Hoffentlich enttäuscht uns Hitler nicht"Briefe, Bilder, Berichte einer Predigerfamilie 1925-1960, hgvUwe A. Gieske, Berlin 1999, S. 301;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Hundert Jahre "Friedensbote"in: Die Gemeinde 31/1960, S. 6f.</font>+Rolf DammannSo war es … Erinnerungen2011 (66 S.), S48;
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>CAFlügge zum Gedächtnisin: Tabea-Kalender 1977, S. 70-74.</font>+Imanuel Baumann, LoyalitätsfragenGlaubensgemeinschaften der täuferischen Tradition in den staatlichen Neugründungsphasen des 20Jahrhunderts (Kirche-Konfession-Religion Bd78)Göttingen 2021, S. 328.330.
  
-<font 11.0pt/inherit;;black;;inherit>Die Gemeinde 38-40/1981, S. 7.</font>+Bildnachweis: Oncken Verlag 1953
  
  
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